LGB 33205 Personenwagen Nr. 116 Jagsttalbahn Ein alter Schweizer zu Besuch bei Götz von BerlichingenEs war einmal ein deutscher Reichsritter, dem Johann Wolfgang von Goethe den berühmt berüchtigten „Schwäbischen Gruß“ mit der legendären Entblößungsandrohung zuschrieb. Er hieß Götz von Berlichingen und wohnte auf der gleichnamigen Burg im Hohenloher Jagsttal. Jahrhunderte später schrieb diese liebliche Region wieder Geschichte, als 1971 auf der 1901 eröffneten schmalspurigen Jagsttalbahn ein historischer Zugbetrieb mit Dampftraktion eingerichtet wurde. Der fand einen so großen Zuspruch, dass die wenigen noch vorhandenen Personenwagen nicht mehr ausreichten. Daher sah man sich nach passenden alten Fahrzeugen um und wurde in der Schweiz fündig. Im Jahre 1982 konnten von der St. Gallen-Gais-Appenzell-Altstätten-Bahn (SGA) vier uralte Personenwagen erworben werden. Ein besonderes Schmuckstück war der 1904 gebaute Wagen 116, der sich noch weitestgehend im Ursprungszustand befand. Nach der erfolgten Umspurung von 1000 auf 750 mm ergänzte der Oldtimer ab 1984 den vielfältigen Fahrzeugpark im Jagsttal. Mit seinem schmucken rot-weißen Erscheinungsbild brachte er insbesondere mit der grün-rot-schwarz lackierten Dampflok 798.101 („Nicki S.“) stilvolle Farbtupfer auf die dortigen Gleise. Und die Stadt Dörzbach zeigte mit dem Stadtwappen an den Seitenwänden die Verbundenheit mit ihrer Eisenbahn. Aktuell wartet der urige Wagen auf seine Restaurierung. Das neue LGB-Modell zeigt aber zumindest im Kleinen, wie das große Vorbild zum nächsten runden Geburtstag der Bahn in neuem Glanz erstrahlen kann.Personenwagen Nr. 116 Gemeinde Dörzbach der Jagsttalbahn. Wagen in rot/weißer Ausführung wie er in den 1980er-Jahren auf der Jagsttalbahn gefahren ist. Nachbildung des Wappens Gemeinde Dörzbach. Metallradsätze.Passend zur Lok L24268 und L30142.
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